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24.Juni 2013 Der erste richtige Arbeitstag!

Eingerichtet habe ich mich in einem Zimmer mit drei anderen Mädchen. Der Tag begann früh, wir stehen hier um 7.00 Uhr auf. Vor unserem Zimmer gibt es eine kleine Küche. Um den winzigen Tisch herum sitzen wir und essen Müsli mit Surmjölk, Zimt, braunem Zucker und einem Apfelviertel. Schmeckt irgendwie nach Weihnachten. Hätte ich geahnt, wie anstrengend der Tag wird, hätte ich mich gezwungen mal mehr zu essen, was mir so früh morgens eher schwer fällt. Wir machten uns auf, um die Pferde von den Bergen runter in den Pferch zu treiben, wo sie den Tag über verbringen, um für Ausritte und Touren bereit zu sein. Allein schon der "Aufstieg" in die Berge hat es morgens schon in sich. Schade, dass alle Pferde oben stehen, so muss man zu Fuß schnell und geschickt unterwegs sein, um eigenwilligen Tieren den Weg abzuschneiden, die eventuell mal auf Abwegen sind. Schafft man es, sie als geschlossene Grupe vor sich her zu treiben,donnern ca. 50 Pferde ins Tal. Auf die erste Gästetour am morgen begleitete ich Noemi, eines von den Mädchen. Wir verbrachten einen 2-stündigen Ritt auf der anderen Seite der hohen Berge mit einer jungen Frau. Die Ponys erkletterten steile Hänge und schmale Pfade, auf denen sich unsere Pferde in Deutschland wahrscheinlich alle Beine gebrochen hätten. Ein Hauch von Abenteuer ist also immer dabei Zwischen dem Ritt und dem Mittagessen putzten wir die Sattelkammer, die wie alles hier, penibel sauber gehalten wird. Aufgrund der Gäste im Haus muss alles total sauber sein und so ist man ständig zwischen den eigentlichen Arbeiten damit beschäftigt, alles zu putzen, was einem in die Quere kommt. Ich werde hier noch richtig ordentlich, man kann es sich gar nicht vorstellen. Nach dem kurzen Mittagessen, was aus selbstgebackenen Brot und Quellwasser bestand, ging es richtig los. Zusammen mit Sveinni, der NUR isländisch spricht, setzten wir Zäune. Allerdings keine Plastikpfählchen mit E-Zaun, sondern massive Holzbohlen mit Draht. Das Ausmaß der Arbeit und wie ich dabei aussah, kann man sich vorstellen, haha. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mir dringend ein kleines Reportoire an Isländisch zulegen muss, das macht die Sache wirklich einfacher. Es nervt mich, hier zu sein und die Sprache nicht zu verstehen. Evelyn spricht zwar Deutsch, aber ich will mich mit allen unterhalten können. So geht es mit Händen und Füßen. Nach drei Stunden Arbeit gab es nochmals einen zweistündigen Ausritt, hier nur "Hestaleiga" ( Hesta = Pferde , leiga = Leihen), zu betreuen. Um sieben Uhr, zur Abendessenszeit war ich eigentlich schon wieder bettreif. Aber auch dann werden Häste bewirtet, Abwasch gemacht und Arbeiten im Haus erledigt. Da es nie dunkle wird, sind die Arbeitstage hier auch entsprechend lange. Also machten wir uns nochmal auf, die Fast-Mitternachtssonne für einen Ausritt mit einigen jungen Pferde zu nutzen. Man merkt allerdings schon, dass es um einiges kälter wird, die Temperaturen fallen dann trotz der Mitternachtssonne um ca. 10 - 15 Grad. Nachts ist man dann zwar wirklich platt, aber auch zufrieden und glücklich, weil man soviel an nur einem Tag geschafft hat. Bis bald, Sophia
27.6.13 17:24
 


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Mama (27.6.13 22:20)
Ich kann es kaum glauben

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