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23. Juni Reykjavik und die Reise nach Varmahlid

Die erste Nacht war ziemlich verwirrend. Ich bin mit einer Art Tinnitus ins Bett gegangen und ständig wach geworden, und hab mich gewundert, dass die Sonne hier einfach nicht untergeht. Trotzdem war ich um halb sieben schon wieder hellwach und eigentlich auch ausgeruht..Das Frühstück war ziemlich einfach, Müsli mit Surmjölk, eine Art Dickmilch in der Konsistenz von dünnen Joghurt. Einar, der Besitzer des Travel Inns, ein Hüne mit immerzu lachenden Augen war schon morgens so freundlich, um sich für mich ans Telefon zu hängen und einige Dinge für mich auf Isländisch zu klären. Aber es gab trotzdem noch einiges zu tun und vorallem zu sehen. Ich wollte den Tag so gut es ging und machte mich deswegen schon um acht Uhr zu Fuß in die Stadt. (Komplett seltsam und untypisch) Ich besorgte mir an der Tankstelle am anderen Ende der Stadt eine isländische Nummer und organisierte schonmal vorsorglich die Busfahrt zum Flughafen nach Keflavik.. Besser zu früh als zu spät. Wenn man 1.500 Kronen über den Tresen reicht, fühlt man sich schon ganz schön reich, bzw danach um einiges ärmer. Was es wirklich mit den isländischen Kronen auf sich hat, fand ich allerdings erst heraus, nachdem ich mich wunderte, wie viel Geld ich in einem Bücherladen Postkarten, Briefmarken, einen Stift und ein kleines Buch erstanden habe. Auf den Rückseiten des Buches rechnete ich aus, dass ich für einen lächerlichen Gelstift einfach 11 Euro bezahlt hatte! Naja.. Ich lief durch den Hafen mit den kleinen Schifferboten hoch zur Hallgrimskirkja, einer berühmten Kirche, in der gerade eine Isländisch Sängerin probte.. Die Kirche wird generell für kulturelle und musikalische Events genutzt und eher weniger für den obligatorische Kirchgang. Höchst sympathisch Die Atmosphäre war beeinfruckend und ich lies die Stimme der jungen Frau eine Zeit auf mich wirken. Reykjavik mit seinen bunten Dächern wirkt wie ein überdimensioniertes Dorf, auf dem, ohne romantisch werden zu wollen, ein besonderer Zauber liegt. Fast jedes Haus ist ein Foto wert und auf jeden Fall möchte ich mir noch de National Gallery anschauen. Um Taxikosten zu sparen, schleppte ich eine halbe Stunde mein Gepäck durch die Stadt zum Bus, der mich in einer fünfstündigen Fahrt nach Varmahlid bringen sollte. Die Busfahrt war jedoch keineswegs langweilig, die beeindruckende Landschaft und der Fahrstil des Busfahrers waren ganz großes Kino. Als ich um 20.00 Uhr schließlich in Varmahlid ankam, wurde ich total herzlich von den Leuten von der Farm, auf der ich die nächsten zwei Monate verbringen werde, empfangen. Wir fuhren zu dem 20 km entfernten Hof, der abgesehen von ein paar Nachbarhöfen total einsam im Norden Islands liegt. Sofort begrüßten mich 3 Boardercollie Hündinnen, die zum Schafe-und Pferdetreiben genutzt werden. Nachdem ich mein Zimmer bezog, was ich mit 3 anderen Mädchen teile, ging es schon aufs Pferd. Wir ritten hinein in die Abendsonne und die Ponys durchschwammen tiefe Flüsse mit uns auf ihrem Rücken. Die durchgeweichten Hosen konnten das Vergnügen und das Hochgefühl endlich hier, endlich angekommen zu sein, nicht trüben.
26.6.13 20:10
 


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